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Review 2003
Bei sommerlichen Temperaturen wurde am Karfreitag der 6. Mixery Style-Jump Contest in den französischen
Alpen zelebriert. Der Mixery Boarder Club in Les Coches (La Plagne) gab dem Event, das für einige Rider
mittlerweile die Pflichtveranstaltung im Terminkalender zum Saisonabschluss bildet, dieses Jahr schon zum
zweiten Mal ein Dach über dem Kopf.
Eingebettet in ein komplettes Camp, leuchteten bereits in der gesamten Osterwoche im Mixery Boarder Club
die grossen Sterne des Style-Jump Logos in den Augen aller Beteiligten. 23 Fahrer aus 6 Nationen, 6 DJs und
schätzungsweise 800 Zuschauer durften am Karfreitag das Tal endgültig aus seinem Winterschlaf wecken und zeigen,
wie der Sommer im Schnee so schmecken kann. Die ganze Woche über wurde den Reiseteilnehmern des Style-Jump Camps schon ein
Vorgeschmack auf das geboten, was sie am Freitag am Berg erwartete.
Bereits am Sonntag Nachmittag konnte man bei
dem einen oder anderen Mixery auf der Boarder Club Terrasse, direkt an der Piste gelegen, zum Apres Snow die Sonne
geniessen und den Beats der 0711-DJs 5ter Ton, Friction, Hilmatic und Hank, die 24h vom eigenen Backspin Reporter
begleitet wurden, sowie Jorge von Groove Attack und Preddy von Personal Rec, lauschen. Als am Mittwoch Völkls
Teamchef Christian "Gump" Hecht, nein nicht seine Elf, sondern die Rails am Boarder Club aufstellte war der Camp-Vibe perfekt.
DJs und Rider sorgten bei den Campteilnehmern
bis zum Sonnenuntergang mit Musik und Slides für Unterhaltung. Nach dem Abendessen ging die Party dann bis in die
Morgenstunden, entweder in der Boarder Club eigenen Bar oder, wie auch bei der After-Contest Party, im Shooters
im Ortszentrum von Les Coches weiter.
Am Freitag war es endlich soweit. Bevor die Teilnehmer sich letztendlich warm springen konnten, bekam der Kicker
mit seinem 16m Table noch im Morgentau von Shaper Martin Birner und den
Ridern vom Nitro Team den letzten Feinschliff verpasst. Nach dem Einschreiben und dem Überstreifen der Aloha
Startnummern wurde die Quali schlie¤lich als Jam Session in zwei Teams zu je 12
Fahrern gestartet, wobei die eine Gruppe die andere judgte. Jam Session bedeutete, dass jeder Fahrer in
60 Minuten soviel Sprünge absolvieren konnte, wie er wollte.
Auch Petrus, schliesslich der Stadtpatron Triers, der Heimatstadt des Veranstalters trick17, liess sich
nicht lumpen und sorgte mit sommerlichen Temperaturen auf 2000m über Meereshöhe
dafür, dass Starmoderator Miguel Martinez seinen Traumkörper und die Rider ihre besten Tricks zu Schau stellten.
Die drei besten Fahrer jeder Gruppe durften direkt im Anschluss an die Qualifikation das Finale austragen.
Die Stimmung unter den Zuschauern, den ausgeschiedenen Fahrern, wie auch unter allen Helfern und Fotografen,
die auf dem Landehügel standen, wurde von Sprung zu Sprung immer besser. Die sechs Finalisten einigten sich
bereits am Starthügel vor dem dritten und letzten Sprung darauf, die 3000ó Siegprämie unter sich zu teilen,
so dass jeder 500ó mit nach Hause nehmen sollte. Damit unterstrichen sie auch noch einmal den familiären
Charakter der Veranstaltung und zeigten dann einen Leckerbissen fÙr die Zuschauer. Als Shotgun, d.h. direkt
hintereinander gesprungen, absolvierten sie ihren letzten Durchlauf und beendeten somit die Show am Berg.
Dadurch dient das Zwischenresultat der ersten beiden Finalsprünge als Abschlussranking.
Erster wurde der fürs
Nitro Team fahrende Schweizer Roman Marti mit einem sauber gelandeten cab 7. Zweitplatzierter war
Simon Schweiger aus Deutschland, der bei seiner 4. Contest-Teilnahme einen cab 5 inverted zeigte, dicht gefolgt
von seinem Völkl Teamkamerad und Landsmann Rainer Lanz. Auf den nachfolgenden Plätzen landeten Peter König, Hanno
Kobler und Chrissy Brunkartz (alle Nitro).
Der Tag war gut und so konnte die Nacht nur noch besser werden. Da am Samstag die Heimreise anstand und dort
schliesslich nur noch die Ostereier warteten, wurde auf der After Contest Party noch einmal ausgelassen gefeiert.
Die Jungs aus 0711 waren genauso motiviert wie die Crowd, ihre letzten französischen Euros auch in dem Land zu lassen,
wo sie herkommen. Zusammen Trinken und Feiern sorgt halt doch für eine bessere Völkerverständigung als Europrägungen
zu sammeln.
Für alle, die nicht dabei waren, erst mal: ihr habt definitiv was verpasst!! Also jetzt schon einmal
beim Arzt den Gelben fÙr die Woche vor Ostern reservieren. Wer dann nicht dabei ist, hat selber Schuld.
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